Samstag, 9. April 2016

Die Heimkehr der Schwarzmilane

Die Schwarzmilane sind zurück!


Im letzten Jahr hatte ich zwei Exemplare dieser herrlichen und wirklich majestätischen Greife schon aus nächster Nähe bewundert und auch die zwei Jungvögel welche sie so behütet und fürsorglich groß gezogen haben. Letzten März bekam ich die seltene Gelegenheit einen der beiden Raubvögel Milvus migrans, wie sein wissenschaftlicher Name lautet, bei der Tränke am Seerhein zu beobachten. Am 17. August habe ich das Brutpaar vom Kuhhorn ein letztes Mal übermütig, mit akrobatisch anmutenden Flugeinlagen, über ihrem Revier kreisen sehen. Dies war wohl ihre Art von der Heimat Abschied zu nehmen und um sich auf lange Reise zu begeben.
Wie man dem zweiten Teil seines wohlklingenden Namens entnehmen kann ist der Schwarzmilan ein ausgesprochener Zugvogel. Sie sie sind eine der ersten Zugvögelarten die Europa verlassen, denn sie verbringen nur etwa fünf Monate im Brutgebiet. Mitte bis Ende August machen sich die "Schwarzbraunen Gabelschwänze" auf in Richtung Sahara. Sie sammeln sich in großen Gruppen und ziehen in ihr weit entferntes Winterquartier. Die Nordgrenze der Überwinterungsgebiete verläuft von Senegal über die Sahel-Zone, das nördliche Mali nach Osten bis Kenia und im Süden bis Südafrika.
Die ganzen lange Monate seit dem Start ihrer langen Wanderung habe ich die herrlichen und hier doch recht zahlreichen Greife vermißt. Schon Anfang März habe ich mich fast jeden Tag zum Kuhhorn aufgemacht, in der Erwartung auf die Ankunft der beiden Schwarzmilane. Sie sind einander ihr Leben lang treu und kommen meist zu ihrem alten Brutplatz zurück. Am 19. März war es dann so weit. Schon von weitem sah ich ihn in der Trauerweide mit dem Horst von letzten Jahr thronen, majestätisch und erhaben über sein Revier blickend.


Die Paare treffen nacheinander ein. Meist ist es das Männchen welches zuerst ankommt und sofort mit dem Horstbau beginnt, beziehungsweise den Horst vom letzten Jahr instandsetzt. Am 26. März traf dann der weibliche Greif ein und sie fingen recht schnell mit der Balz an.


Richtig romantisch die beiden!


Bereits am 4. April konnte ich beobachten daß der männliche Milan seine Partnerin mit Nahrung im Baum mit dem Horst versorgt.



Während der Brutzeit verläßt sie den Horst nicht und ist auf die liebevolle Fürsorge ihres Partners angewiesen. Seit drei Tagen sitzt sie schon die meiste Zeit im Horst, man sieht nur ihren Kopf herausragen. Die letzten zwei Tage hat sie die mitgebrachte Nahrung noch im Geäst des Baumes verspeist, heute bekam sie ihre Portion direkt in den Host geliefert. Es kann wohl bis zur Eiablage nicht mehr weit hin sein.
Noch ist die Belaubung der Trauerweide karg und so werde ich noch eine kleine Weile das Geschehen im Horst beobachten können, doch bald bleibt die Kinderstube hinter einem Trauerweidenvorhang vorborgen. Ich bin schon richtig gespannt auf den Nachwuchs, denn ich erst zu sehen bekomme wenn die jungen Gabelgeier flügge werden. In diesem Jahr möchte ich diesen Zeitpunkt möglichst nicht verpassen.


Donnerstag, 25. Februar 2016

Der Flußuferläufer ( Actitis hypoleucos )

Im Hochsommer letzten Jahres habe ich meinen ersten Flußuferläufer beobachtet, davor wußte ich gar nicht daß es diesen Vogel überhaupt gibt. Bei meinen Vogelbeobachtungstouren sah ich oft einen kleinen Vogel flüchten, in einem auffälligen Schwirrflug, unter Ausstoßung schrill tönender Rufe. Heute weiß ich daß es ein Flußuferläufer ( Actitis hypoleucos ) war. Er gehört zur Familie der schnepfenartigen, ernährt sich von Insekten und Würmern und brütet in naturnahen Flußauen am Boden. Gestern hatte ich das Glück einen dieser kleinen, doch recht seltenen Vögel aus nächster Nähe, nicht wie sonst auf größere Distanz, zu beobachten und zu photographieren. Er ist ungefähr starengroß, wiegt aber mit nur zirka 50 Gramm weniger. Hier erst einmal, zum Größenvergleich, neben einer Stockente:

Aus Der Flußuferläufer (Actitis hypoleucos)

Aus Der Flußuferläufer (Actitis hypoleucos)

Und hier in seiner ganzen Schönheit:

Aus Der Flußuferläufer (Actitis hypoleucos)

Aus Der Flußuferläufer (Actitis hypoleucos)

Bei der Nahrungssuche hält er oft inne und wippt, ähnlich einer Bachstelze, mit dem Hinterkörper. Von ähnlichen Arten ist er durch seinen dunklen Augenstreif und durch den weißen Fleck zwischen Flügel und Brust zu unterscheiden.
Es ist nun gut ein Jahr her daß ich mich für die Ornithologie interessiere und ich habe in dieser Zeit 110 verschiedene Vogelarten beobachtet. Dies ist aber nur ein kleiner Teil der heimischen und nichtheimischen Avifauna an Bodensee und Rhein.
Ich freue mich schon darauf weitere, mir bis dato, unbekannte Spezies zu entdecken.


Freitag, 5. Februar 2016

Sonntag, 3. Januar 2016

Vormittagsgold


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

... eingefangen gegen neun Uhr dreißig. Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, einmal kein Nebel überm See.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Lichte Momente ...


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

gibt es derzeit am See, und nicht nur am See, recht selten. Neblig und klamm sind die meisten Stunden des Tages und trüben die Sicht auf See und Rhein. Reißt der Himmel, meist erst am späten Nachmittag, auf, dann tauchen dreckig graue Kunstwolken die Welt in ein diffuses Licht. Trostlos wie der Himmel sind auch die weiten grauen Schlickflächen die von einem viel zu niedrigen Wasserstand zeugen.

Dienstag, 24. November 2015

Moorente ( Aythya nyroca )

Es gibt in meinem näheren Umkreis jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Gestern habe ich meine erste Moorente beobachtet.

Aus Moorente ( Aythya nyroca )

Inmitten von hunderten, meist ruhenden Reiher- und etwas aktiveren Tafelenten schwamm und tauchte sie munter im Kreuzlinger Hafenbecken umher. Im Sonnenlicht mahagonifarben glänzend mit stechend weißen Augen, ist sie mir dennoch sofort aufgefallen.
Die Moorente ist wie Reiher- und Tafelenten eine Gründelente, das heiß sie ernährt sich überwiegend von Schnecken, Pflanzenteilen, Wasserinsekten, Kleinkrebsen und kleinen Fröschen. Deswegen verbringt sie den halben Tag damit auf den Grund zu tauchen, um dort nach Nahrung zu suchen.
Sie sind am See nicht sehr oft zu beobachten, da sie hier eigentlich nicht heimisch sind, aber dennoch selten gesehene Durchzügler und Wintergäste.

Aus Moorente ( Aythya nyroca )

Es heißt eine Moorente in einer riesigen Entenschar zu entdecken erfordert ein geübtes und geschultes Auge. Auch wenn ich mit dem Studium der heimischen Vogelwelt und ihrer unglaublichen Artenvielfalt noch ganz am Anfang stehe, freut es mich sehr daß mein Beobachtungsvermögen doch soweit fortgeschritten ist daß ich immer neue, nie zu vor beobachtete Exemplare entdecke. Das Auge reagiert auf jede Bewegung, ob im Schilf, in den Bäumen oder am Himmel und auch das Gehör spricht inzwischen auf ungewöhnliche Vogellaute an. Langsam lerne ich diese zu unterscheiden und die Vögel anhand der Laute zu identifizieren, noch im Sommer dachte ich das lerne ich nie. Aber wie bereits erwähnt, ich stehe mit meinen ornithologischen Kenntnissen noch weit am Anfang und es gibt noch viel zu beobachten und zu entdecken.

Montag, 23. November 2015

Das Wochenende überm See

Kaum riß am Wochenende die Bewölkung auf wurde es wieder giftig bunt am Himmel. Unnatürliche Himmelsfarben verunstalteten am gestrigen Sonntag, 22. November 2015, von zirka 14 Uhr 15 bis 15 Uhr 30 das Firmament.

14:16:50:

Aus Halo-Tagebuch (Start am 6. Mai 2014)

14:22.50:

Aus Halo-Tagebuch (Start am 6. Mai 2014)

Nur schwach und für wenige Minuten zu erkennen am Samstag, 21. November 2015, 13:39:18:

Aus Halo-Tagebuch (Start am 6. Mai 2014)

Die bittere Realität. Und wer hat's außer mir beobachtet? Wohl fast niemand.

Samstag, 21. November 2015

Gottes Werk und Teufels Beitrag

Gedanken zum Weltfernsehtag
Heute erfuhr ich mit großer Bestürzung daß der Weltfernsehtag zelebriert wird. Meine Angaben habe ich aus dem hiesigen Lokalblatt, bei der Gleichschaltung der Presse steht wohl in den Schmierblättern für Intelektuelle auch nichts wesentlicheres. Fakt ist: das Fernsehen ist der Deutschen liebste Freizeitbeschäftigung, das klassische Fernsehen erreichte 2014 in der BRD 91,3 Prozent der Menschen ab 14 Jahren. Weltweit glotzen 5,5 Milliarden Menschen täglich fern, das entspricht drei Vierteln der Weltbevölkerung. Zitat: Es gibt Tage im Jahr, die werden irgendwann ausgerufen und fortan in fast jedem offiziellen Kalender vermerkt. Am 21. November wird daher seit seiner Ausrufung im Jahr 1996 der "Welttag des Fernsehens" begangen. Zitatende. Der "Weltfernsehtag" wird also zelebriert wie Weihnachten oder Ostern.
Gottes Werk ist die Natur, die täglich mehr und mehr geschunden, beschnitten und systematisch reduziert wird. Des Teufels Beitrag ist die Manipulation des intelligentesten Lebenswesen dieser Erde. Der Mensch ist nicht dazu geschaffen täglich im Schnitt 221 Minuten vor der Mattscheibe zu sitzen. Kein Wunder daß Orthopäden, Psychologen, Quacksalber und Physiotherapeuten immer mehr Zulauf kriegen, vor allem macht der Konsum täglichen Fernsehens dumm.
Ich lebe in einer fernsehlosen "Wüstenei", ignoriere des Teufels Beitrag, so gut es geht, und erlebe dafür Tag für Tag Gottes Werk, natürlich auch die tägliche mutwillige Manipulation der Schöpfung.
Ein weiterer Beitrag des Teufels ist, daß ich für meine unabbringliche Weigerung mich vom Fernsehen verdummen zu lassen, auch noch Beiträge an einen dubiosen Beitragsservice leisten soll, der rechtlich nicht befugt ist, solche einzutreiben.
Die Freiheit selbst zu entscheiden was man konsumiert und was nicht, wird nicht nur hier massiv beschnitten.
Wir leben nicht in einem Rechtsstaat, sondern in einer medien- und propagandabestimmten Irrealität.

Freitag, 20. November 2015

Wetterumschwung

Wie der unnatürlich heiße Treibhaussommer verabschiedet sich das unnatürlich milde Novemberwetter abrupt. Ein krasser Temperatursturz steht bevor, die Belastung für den menschlichen Kreislauf enorm. Heute schüttet es wie aus Kübeln, was der extrem niedrige Wasserstand auch brauchen kann.
Der Pegelstand ist für diese Jahreszeit ungewöhnlich niedrig und wird sich sicher nicht übern Winter auffüllen. Ich bin einmal gespannt wie tief der Wasserstand im frühen Frühjahr sein wird, wenn der Pegel, den eigentlichen Niedrigwasserstand erreicht hat. Immerhin ist der Bodensee das Trinkwasserreservoir des Südwestens. Der Seerhein ist derzeit eigentlich nur noch in der Schiffahrtsrinne vorhanden. Aber wer macht sich angesichts der immens steigenden Zahl der Kulturbereicherer und der Terrorpropaganda noch Sorgen um die eigene Trinkwasserversorgung?

Meine Eindrücke der letzten beiden, unnatürlich warmen, Novembertage.
Vorgestern auf der Insel Reichenau:



Gestern am schweizerischen Ufer des Obersees:



Man beachte übrigens den "fast" streifenfreien Himmel über der Reichen Au. Die Betonung liegt auf fast, denn es kommt darauf an in welche Himmelsrichtung man blickt. Im Norden und Osten scheinbar blau, aber sobald man die Sonne nachmittags ins Visier nimmt, wird man der allgegenwärtigen manipulativen Verstümmelung gewahr.




Donnerstag, 19. November 2015

So bunt ist der November

Nur dem aufmerksamen Himmelsbeobachter dürfte dieser Tage nicht entgangen sein daß es vermehrt auffällige, in Regenbogenfarben schillernde Wolken zu beobachten gab. Nicht so augenfällig wie im Januar diesen Jahres, ich berichtete darüber: http://seekoenigin.blogspot.de/2015/01/mit-bunten-farben-malt-der-tag-opus-in_11.html. Aber immerhin sehr deutlich und über mehrere Minuten gut sichtbar.
So gesehen heute, Donnerstag, 19. November 2015, um 15:11:36 Uhr.

Aus Halo-Tagebuch (Start am 6. Mai 2014)

Ferner am Sonntag, 15. November 2015, um 13:55:54 Uhr gesichtet.

Aus Halo-Tagebuch (Start am 6. Mai 2014)

Des weiteren am Freitag, 13. November 2015, um 16:11:13 Uhr beobachtet.

Aus Halo-Tagebuch (Start am 6. Mai 2014)

Es ist schon ein hartes Los als Sehender unter Mitmenschen die mit Blindheit geschlagen sind zu leben. Würden nur ein paar wenige ihren Blindenstock ( Mobiltelefon und Lügenmedien ) wegwerfen und ihre Ignoranz überwinden, dann wäre diesem grausamen Spuck bald ein Ende gesetzt. Statt dessen glaubt man immer noch an den großen Klimaschwindel.
Gestern und heute stiegen die Temperaturen auf über 16°, an windgeschützen Stellen weit darüber. Auch im Januar diesen Jahres als die "irisierenden" Wolken so extrem sichtbar waren lagen die Temperaturen bei annähernd 20°.

Und so wiederhole ich mich, wie schon so oft: Durch die mutwilligen Aerosolausbringungen, im Volksmund auch Chemtrails genannt, werden eine große Anzahl giftiger Substanzen in die Atmosphäre ausgebracht. Die metallischen Bestandteile, zum Beispiel Aluminiumpartikelchen, sind nicht unerheblich und so kann man verstärkt Lichtbrechungseffekte, sogenannte Halo-Erscheinungen, wie einen Lichthof um die Sonne, Nebensonnen (Sun Dogs) oder solche augenfälligen Wolken, beobachten. Dies sind keine seltenen Naturschauspiele, wie die verlogenen Medien titeln, sondern, wie man hier, in diesem Blog, mehrfach lesen und anhand der Bilder nachvollziehen kann, sich häufende Auswirkungen der alltäglichen Wettermanipulation.




Samstag, 7. November 2015

Links ne Sonne, rechts ne Sonne ...


Aus Halo-Tagebuch (Start am 6. Mai 2014)

Freitag, 6. November 2015, 15:29:36
Sobald sich die mutwillig ausgebrachten Aerosolnebel lichten lassen sich derzeit wieder Nebensonnen, sogenannte "Sundogs", am Himmel beobachten.

Update Sonntag 8. November 2015, 14:49:26

Aus Halo-Tagebuch (Start am 6. Mai 2014)

Heute zeigten sich links und rechs der vollkommen von Chemtrails entstellten Sonne zwei deutlich sichtbare Nebensonnen. Erstmals beobachtet um 14 Uhr 45, bis zirka 15 Uhr 20 sichtbar.

Donnerstag, 5. November 2015

Novemberwetternotiz

Nur zögerlich setzt sich die Sonne derzeit am See - und wohl nicht nur am See sondern oft flächendeckend - gegen den mutwillig ausgebrachten Aerosolnebel durch. Meist erst am frühen Nachmittag.
Heute hatten wir ein wenig Glück. Schon gegen Mittag gewann die Sonne etwas Oberhand und tauchte die Welt ringsum in annähernd herbstlich goldene Farben. Die Temperaturen blieben allesdings knapp unter dem zweistelligen Bereich.

Aus Juanas Himmelsbeobachtungen

Übrig blieb den Nachmittag über leider eine, in waagrechten Linien geschichtete Miasma, gehalten in einem rötlich graubrauen Ton, über dem gegenüberliegenden Ufer und dem weiten Horizont. Im Osten die Berge nur vage erkennbar, in den dreckigen Hinterlassenschaften der allgegenwärtigen Manipulation unserer Umwelt.

Aus Juanas Himmelsbeobachtungen

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Arglistige Täuschung und Betrug am Leser


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Hier, bitte die folgenden blauen Lettern anklicken, wird den Lesern doch tatsächlich ein X für ein U vorgemacht. Ich frage mich ernsthaft wie verblendet und realitätsfern man sein muß, um den verschwörerischen Lügen der Wettermedien Glauben schenken zu können?

Mittwoch, 30. September 2015

Der September am Bodensee

Die wochenlange Treibhaushitze des gnadenlosen Sommers endete am See, ganz abrupt, mit dem August.
Der Wetterumschwung nahm uns einen angenehm milden Spätsommer und katapultierte uns unversehens mitten in den Herbst, mit meist einstelligen Nachttemperaturen. Die letzte Septemberwoche präsentierte sich dazu stürmisch, mit einer kalten Bise aus östlichen Richtungen.
Der Wasserstand und auch die -temperatur, sind für diese Jahreszeit viel zu niedrig.

Septemberimpressionen an See und Rhein





Montag, 14. September 2015

Freitag, 7. August 2015

Im Spiegel der Morgensonne



Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Ob er wohl nach seinem Frühstück Ausschau hält oder nur seine, sich im Sonnenlicht spiegelnde, Schönheit bewundert?

Samstag, 25. Juli 2015

Wahre Gastfreundlichkeit und Bürgerpflicht

Auf Gastfreundlichkeit und auf Sauberkeit wird in meiner Touristenmetropole am See großen Wert gelegt, denn "sauberer isch Konstanzerischer" ( ein alter Werbeslogan für Konstanz ). Aus Mangel an öffentlichen Toiletten für unsere zahlreichen schweizer Einkaufstouristen und derzeit unzähligen Besuchern aus aller Herren Länder, erinnert sich wohl manch braver Konschtanzer Bürger an den alten Spruch und leistet unkomplizierte und schnelle Hilfe. Bevor der Seich die Gassen runterrinnt.

Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Dienstag, 14. Juli 2015

Nachwuchs bei den Rotmilanen

Das von mir bei der Balz und beim Horstbau, seit März, beobachtete Rotmilanpaar hat einen jungen Königsmilan großgezogen. Bereits am 10. Juni konnte ich den wunderschönen und trotz seiner wenigen Lebenstage, schon sehr majestätischen Jungvogel dabei beobachten wie er die, von den Altvögeln, erlegte Beute zerkleinert und verschlungen hat.

Aus Nachwuchs bei den Rotmilanen

Deutlich erkennbar ist der junge Greif an der noch schwarzen Schnabelspitze. Die jungen Milane verlassen, bevor sie flügge werden, den Horst ab und zu und halten sich in den Ästen nahe der Kinderstube auf. Auch wenn sie nach und nach die Lüfte erobern lernen, bleibt dieser Horst noch eine Weile der Mittelpunkt ihres jungen Lebens, dort werden sie weiterhin vom Elternpaar mit Nahrung versorgt, bis sie selbst in der Lage sind Beute zumachen.

Aus Nachwuchs bei den Rotmilanen

Letzte Woche konnte ich den jungen Gabelschwanz noch einmal beobachten wie er stolz und erhaben auf die Ankunft der Altvögel und der damit verbundenen Nahrungsaufnahme wartete.

Aus Nachwuchs bei den Rotmilanen

Ich bin immer wieder begeistert über die majestätische und anmutige Ausstrahlung welche diese herrlich gefiederten "Könige der Lüfte" besitzen, und das schon als wenige Wochen alte Jungtiere. Es ist wirklich aufregend und spannend und ich freue mich außerordentlich das Milanpaar im März entdeckt zu haben. Die Freude endlich einen jungen Rotmilan zu beobachten ist noch viel größer. Irgendwie fühle ich mich mit meiner Freude auf eine Art wie ein Geburtshelfer.^^

Das zweite von mir beobachtete Mälanenpaar im schweizerischen Seepark hat auch ein Jungtier großgezogen. Die beiden von mir, auch seit März, beobachteten Schwarzmilane im Tägermoos haben zwei wunderschönen Exemplaren das Leben geschenkt. Es ist wirklich unvorstellbar aufregend die jungen Greife hautnah zu beobachten und mitzuerleben wie sie langsam und überaus fürsorglich auf das Leben vorbereitet werden.


Montag, 13. Juli 2015

Der Fischreiher - Szenen einer Jagd




Erstarrt, erspäht und zielsicher zugepackt.
Genüßlich verschlingt der Reiher seine erbeutete Schleie und wetzt hinterher ausgiebig seinen Schnabel an einem der großen Ufersteine.




Samstag, 4. Juli 2015

Frosch müßte man sein!


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Je kälter, um so träger; je wärmer um so agiler.
Wie bei wechselwarmen Tieren üblich, steigt der Herzschlag immer weiter - selbst bei den ungesunden Temperaturen, mit denen uns derzeit ein Sommer vorgegauckelt wird.

Samstag, 20. Juni 2015

Die Gebänderte Prachtlibelle

Gestern habe ich an einem Bach, zwischen landwirtschaftlich genutzten Feldern, ungefähr ein Dutzend auffällig metallisch schimmernde Libellen mit schwarzen Flügeln entdeckt.

Aus Die Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)

Es sind männliche Exemplare der Gebänderten Prachtlibelle. Die weiblichen prächtigen Wasserjungfern sind metallisch olivgrün gefärbt, ich konnte leider keine entdecken.
Ihr lateinischer Name lautet Calopteryx splendens, was übersetzt soviel wie "Glänzender Schönflügel" bedeutet.

Aus Die Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)

Bäche, Teiche und Seen, an deren Ufer die Flächen landwirtschaftlich genutzt werden, sind der ideale Lebensraum für diese wunderschön schimmernde Libellenart. Vorausgesetzt es bleibt ein genügend breiter Randstreifen wertvoller Ufervegetation stehen welcher nicht gemäht wird.

In Bayern ist die Gebänderte Prachtlibelle auf die rote Liste gesetzt worden, da ihr Bestand gefährdet ist.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Fliegen lernen ist nicht schwer


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Eine junge Bachstelze erobert die Welt.



Samstag, 13. Juni 2015

Zwischen Dämmerung und Nacht


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Zur blauen Stunde

Das Bahnhofsviertel meiner Metropole unter einem vollkommen abstrakten Abendhimmel.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Noch nicht ganz flügge


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Wohl neugierig auf das Leben ringsum erkundeten zwei junge Mönchsgrasmücken recht wagemutig die Gegend. Ein aufgeregter Vogelvater lockte die Vögelchen rufend und hektisch flatternd zum Nest zurück. Noch nicht recht flügge wären sie wohl schnelle Beute einer der zahlreichen jagenden Katzen, welche einem auf der Reichenau zuhauf begegnen. Eines der munteren Kerlchen hüpfte und flatterte recht schnell zurück Richtung Nest. Das andere Kleine war noch nicht so geübt und versuchte seinem Nestgenossen vergeblich nachzuflattern. Von einer Zaunlatte über meinen Fahrradreifen hüpfte es sichtlich verängstigt und erschöpft, schließlich ins dichte Blattwerk einer Hecke. Ich hoffe der aufgeregte und besorgte Vater hat den Ausreißer erfolgreich zurück ins Nest gepfiffen.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Von wegen "häßliche Entlein"!


Aus Von wegen "häßliche Entlein"! - Dunenjunge Schwanenküken

Mein allererstes entdecktes Dunenküken eines Schwanenpaares in diesem Jahr.

Aus Von wegen "häßliche Entlein"! - Dunenjunge Schwanenküken

Da die Schwänin noch auf dem Nest sitzt, sind bisher wohl nicht alle Küken geschlüpft, fünf bis acht Eier brütet sie in der Regel aus. Eines der Kleinen, man sieht auch noch ganz deutlich den Eizahn, wagte sich schon hervor, aus Mutters Fittichen, und als sie den Flügel etwas hob sah ich weitere zwei herzige Pulli.

Aus Von wegen "häßliche Entlein"! - Dunenjunge Schwanenküken

Noch liegen Reste der Eierschalen im Nest, sie müssen also ganz frisch geschlüpft sein. Schwäne sind Nestflüchtlinge und können sofort schwimmen. Obwohl sie von beiden Elternteilen behütet werden überleben meist nicht alle Jungtiere der Brut. In zwei Monaten sind sie dann graugefiedert und lernen das Fliegen. Bis zur nächsten Brutzeit bleiben sie im Verband der Familie, dann werden sie vom Vater vertrieben. Von Mauser zu Mauser verliert sich das graue Gefieder und dann gleiten sie majestätisch als weiße Schwäne über den See.

Aus Von wegen "häßliche Entlein"! - Dunenjunge Schwanenküken